Montag, 22. März 2010 | AGFT-Koordinierungsstelle
Das Land Sachsen hat seine Zuweisung an die Kommunen zur Finanzierung von Jugendhilfe-Projekten in diesem Jahr um ein Drittel zusammengestrichen. Ob die Kommunen dieses Loch füllen können, ist fraglich. In vielen Landkreisen ist es bereits zu drastischen Einschnitten gekommen. Die Stadt Leipzig bemüht sich, wenigstens 2010 die Kürzungen abwenden zu können.
Trotzdem muss sie für einen Teil der Fördersumme einen Einbehalt formulieren. Sollte es der Stadt bis September nicht gelingen, dass fehlende Geld zusammenzubekommen, reduzieren sich die Förderungen entsprechend. Die Träger wären dann gezwungen umgehend die Leistungen zu reduzieren. Im schlimmsten Fall müssten die Jugendhilfeangebote im Dezember schließen, um die Jugendarbeiter für diese Zeit zu entlassen.